Initiative

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen...

... hat die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948 als gemeinsames Ideal aller Völker und Nationen bezeichnet. Jeder Einzelne und alle Organe der Gesellschaft sollten sich bemühen, durch Unterricht und Erziehung die Achtung dieser Rechte und Freiheiten zu fördern. Das Kulturprojekt FACING NATIONS bemüht sich um die Umsetzung dieses Ideals in dankenswerter Weise und findet eine Fortsetzung in FACE HUMAN RIGHTS.
Die vielen Gesichter sind ein „Menschheitspanorama“, in dem sich Respekt für jeden Einzelnen und für seine Lebensgeschichte mit der bunten Vielfalt der Völker und Kulturen verbindet.

FACE HUMAN RIGHTS wohnt eine Botschaft inne, die den Kern der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte trifft: Das Maß aller Menschlichkeit sind die Achtsamkeit, die Würde und der Respekt, die dem Einzelnen bei voller Achtung seiner Individualität und Einzigartigkeit entgegen gebracht werden.

Dr. Heinz FISCHER
Bundespräsident der Republik Österreich

Dr. Heinz FISCHER
Dr. Heinz FISCHER
Bundespräsident v. Österreich

Foto: Präsidentschaftskanzlei

Gesichter sind Landkarten der Seele...

... und damit unserer Menschlichkeit. Nichts könnte daher passender sein, als eine Vielzahl von individuellen Porträts zu einem Gesamtkunstwerk zu vereinen, um die Idee von Humanität und Menschenrechten zu symbolisieren. Mit dem Projekt FACE HUMAN RIGHTS, das 2010 im New Yorker Hauptquartier der Vereinten Nationen zu sehen ist, legt Österreich in künstlerischer Form ein klares Bekenntnis für den Einsatz für Menschenrechte ab.

Die österreichische Bewerbung für eine Mitgliedschaft im Menschenrechtsrat der UNO für die Jahre 2011 bis 2013 ist politischer Ausdruck dafür, dass Humanität, Toleranz, Menschenrechte zentrale Anliegen unserer Außenpolitik sind.

Als Außenminister bin ich viel unterwegs. Doch es ist zu bezweifeln, ob ein Vielgereister irgendwo in der Welt herrlichere Gegenden gesehen hat, als im menschlichen Gesicht…

Dr. Michael SPINDELEGGER
Bundesminister für europäische und auswärtige Angelegenheiten

Dr. Michael SPINDELEGGER
Dr. Michael SPINDELEGGER
Bundesminister für europäische und internationale Angelegenheiten

Foto: Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten

Für Menschlichkeit, Toleranz und Solidarität

Vor zwei Jahren wurde in Graz ein einzigartiges Kunst- und Kulturprojekt ins Leben gerufen: FACING NATIONS porträtiert – 60 Jahre nach der Unterzeichnung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte – die menschliche Vielfalt und das fruchtbare Zusammenspiel unterschiedlichster Kulturen in der steirischen Landeshauptstadt. Mit diesem großartigen Projekt hat Graz nicht nur ein Zeichen für seine Weltoffenheit gesetzt, sondern auch einen Beitrag zum interkulturellen Austausch im Sinne eines friedlichen Miteinanders geleistet.

Als Landeshauptmann freue ich mich natürlich sehr, dass der Steiermark mit der Präsentation der Initiative FACE HUMAN RIGHTS im UNO-Hauptgebäude in New York City eine hervorragende Möglichkeit geboten wird, sich in internationalem Licht uneingeschränkt zu Toleranz und völkerverbindender Solidarität bekennen zu können.

Mag. Franz VOVES
Landeshauptmann der Steiermark

Mag. Franz VOVES
Mag. Franz VOVES
Landeshauptmann der Steiermark

Foto: Melbinger

Wir bringen Ihnen die Gesichter...

... von Menschen aus Graz. Einer Kultur- und Wissenschaftsstadt in Österreich im Herzen Europas. Graz ist mit 300.000 Bewohnern keine Metropole, aber da Menschen aus 152 Nationen bei uns leben, dürfen wir uns als Weltstädtchen bezeichnen. Es ist eine große Ehre als erste Menschenrechtsstadt in Europa im Hauptquartier der UNO zu Gast zu sein.

Wir leben in einer Zeit großer Herausforderungen, da die Finanzkrise der letzten Jahre das Vertrauen in Politik und Wirtschaft erschüttert hat und gleichzeitig viele Arbeitnehmer in persönlich schwierige Situationen manövrierte.

In Zeiten der Unsicherheit haben populistische Thesen Hochkonjunktur. Unwissenheit, Oberflächlichkeit und die beständige Suche nach Feindbildern ist den Scharfmachern immanent, macht aber auch vor jenen, die Meinung veröffentlichen, den Journalistinnen und Journalisten nicht halt. Zugetragene und unreflektiert wiedergegebene Urteile und Vorurteile über verschiedene gesellschaftliche Gruppen und stereotype Vorverurteilungen von Menschen auf Grund ihrer Religion und ethnischen Zugehörigkeit dürfen nicht unwidersprochen bleiben. Politiker und Journalisten sind weltweit aufgefordert nichts unter den Teppich zu kehren, aber keinen Millimeter von den Grundrechten aller Menschen, die in der Menschenrechtserklärung festgeschrieben sind, abzuweichen.

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Tibor TÓTH
Mag. Siegfried NAGL
Bürgermeister von Graz


Foto: ÖA Stadt Graz

Im Jahr 2008...

... startete der ORF Steiermark in der Menschenrechtsstadt Graz mit FACING NATIONS – ein innovatives Kunstprojekt, das die hohe Bedeutung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte thematisiert. Jetzt, mehr als zwei Jahre nach der Initialzündung zu diesem Projekt, hat sich FACING NATIONS zu einer großen Initiative, die bis jetzt das Kunstwerk und social advertising spots beinhaltet, weiterentwickelt: FACE HUMAN RIGHTS.

Menschen sind Mitglieder von tausenden Kulturen, Lebensformen, Sozialisationen und Religionen: FACE HUMAN RIGHTS basiert auf der Idee, allen Menschen unserer globalisierten Gesellschaft ein Gesicht zu geben.

Die Initiative widmet sich dieser Vielfalt mit einem künstlerischen und gesellschaftlich relevanten Zugang und versucht eine interaktive Begegnung zu schaffen, zwischen dem was verschieden ist und dem, was sich gleicht. Sie steht für Freiheit, Gleichheit, Toleranz und Respekt und soll ein unübersehbares Zeichen für die Menschenrechte und die Solidarität in unserer Gesellschaft setzen.

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Mohamed ELBARADEI
Gerhard DRAXLER
Landesdirektor ORF Steiermark

Foto: ORF
facing nations